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Durchschnittlich hat ein Student 918 Euro im Monat zur Verfügung Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der DZHW

Im Vergleich zu früher, haben Studenten heute im Schnitt viel mehr Geld zur Verfügung. Ein Grund sind die teuren Mieten. Um die Kosten bezahlen zu können, gehen die Studenten jobben – auch die Eltern greifen heute tiefer in die Tasche als noch 2012. Im Durchschnitt hat ein Student rund 918 Euro im Monat zur Verfügung – 2012 waren es nur 842 Euro. Laut neuer Sozialerhebung* des Deutschen Studentenwerks ist der Anteil der Erwerbstätigen Studierenden seit 2012 um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent gestiegen. In den im Jahr 2016 erhobenen Zahlen, sind die Auswirkungen der jüngsten Bafög-Erhöhung im Wintersemester 2016/17 noch nicht enthalten.

Doch ist das Geld nicht der alleinige Grund für einen Nebenjob. Viele Studenten geben als Motiv für ihre Erwerbstätigkeit inhaltliche Gründe an. So sei für jeden Zweiten (53 Prozent) das Ziel, praktische Erfahrungen zu sammeln. Auch der Anteil der Teilnehmer an dualen Studiengängen an Fachhochschulen ist größer geworden. Dieser liegt heute bei 13 Prozent. Zudem unterbrechen relativ viele Studenten ihr Studium für nicht verpflichtende Praktika.


Beträchtliche Mieten in Studentenhochburgen

Ein weiteres Motiv für die vielen Nebenjobs und die höheren Zuwendungen, die Studenten von ihren Eltern erhalten, sieht das Studentenwerk in den horrenden Mieten, die in beliebten Studentenstädten gezahlt werden müssen. Die allgemeine Mietpreisentwicklung ist auch für die Studierenden spürbar – der Kostendruck nimmt immer weiter zu. Die Miete ist dabei der größte Ausgabeposten. Der Anteil der Studenten, die bei den Eltern wohnen, hat sich allerdings trotzdem leicht verringert, dafür leben aber etwas mehr Studierende in einem Wohnheim.

Die Diskrepanz zwischen den durchschnittlichen Einnahmen der Studenten von 918 Euro im Monat und dem aktuellen Bafög-Höchstsatz von 735 Euro nimmt das Studentenwerk zum Anlass, regelmäßige Bafög-Erhöhungen, auch auf Basis der Sozialerhebungen, zu fordern.

Wer ein bezahlbares Zimmer oder eine kleine Wohnung gefunden hat, möchte dieses ungern aufgeben – auch nicht, wenn er oder sie für einige Zeit ins Ausland geht. Um in dieser Zeit nicht auf den Mietkosten sitzen zu bleiben, bietet sich ein Untermieter ideal an. Wer nach einem Untermieter sucht, wird auf Wohnungsplattformen wie zum Beispiel ​Housing Anywhere fündig. Hier können Vermieter und Studenten Zimmer an internationale Studenten vermieten. Ursprünglich begann ​Housing Anywhere als eine Plattform, auf der ausgehende Austauschstudenten ihre Zimmer während ihres Auslandsaufenthalts an eingehende Studenten vermieten konnten. Heute ist ​Housing Anywhere eine globale Plattform, arbeitet eng mit über 120 Partneruniversitäten zusammen und ist in über 400 Städten und mehr als 50 Ländern weltweit vertreten.

*Mehr als 60.000 Studenten an 248 Hochschulen haben sich an der aktuellen Umfrage beteiligt, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Befragung gibt es schon seit 1951 in regelmäßigen Abständen; zuletzt 2012, wo allerdings nur rund 16.000 Befragte dafür gewonnen werden konnten.