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Neue Bleibe gesucht? So bekommst du deine Traumwohnung

Eine Wohnung zu finden, ist nicht immer einfach – vor allem mit kleinem Budget. Doch zum Glück steht und fällt der Traum von einer schönen Wohnung nicht mit der Größe des Portemonnaies. So gibt es viele weitere Punkte, die dich zum besten Bewerber auf einer Wohnungsbesichtigung machen. Die folgenden 9 Tipps helfen dir, zum Wunschkandidaten zu werden.

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Wenn du bei der Wohnungssuche auf deine Traumwohnung stößt, möchtest du natürlich am liebsten gleich einziehen. Doch die größte Hürde steht noch bevor: Bekommst du den Mietvertrag oder nicht? Diese Entscheidung wird meist schon auf der Wohnungsbesichtigung getroffen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, deinem potenziellen Vermieter gut vorbereitet zu begegnen. Wenn du gleich alle für ihn wichtigen Unterlagen mitbringst, freundlich und verantwortungsbewusst auftrittst und dazu noch in die Hausgemeinschaft passt, sollte der Vertragsunterzeichnung kaum etwas im Weg stehen.

Faktencheck Wohnungsbesichtigung: An diese 4 Unterlagen musst du denken

Der Vermieter deiner Traumwohnung hat dich zum Besichtigungstermin eingeladen? Glückwunsch. Jetzt solltest Du zum Treffen nicht mit leeren Händen erscheinen. Damit sind selbstverständlich nicht Pralinen und Blumen gemeint, sondern – ganz wichtig – ein Nachweis über deine finanzielle Situation. Der Vermieter braucht einen Einkommensnachweis der letzten drei Monate. Oftmals wollen Eigentümer oder Makler auch eine Schufa-Auskunft sehen. Das ist ein Dokument, das deine Schuldenfreiheit bescheinigt. Diese Auskunft kannst du einfach und kostenlos im Internet beantragen. Darüber hinaus ist den meisten Vermietern eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung deines Vorvermieters wichtig.

Bist du Student oder hast kein regelmäßiges Einkommen? Keine Panik! Lass dir von deinen Eltern oder einem anderen Familienmitglied eine Bürgschaft ausstellen. Aus dem Schreiben muss hervorgehen, dass dein Bürge für offene Mieten einspringt, solltest du knapp bei Kasse sein und damit in Rückstand geraten. Das vierte und letzte Dokument, an das du bei der Besichtigung denken solltest, ist ein persönliches Anschreiben. Hier kannst du kurz schildern, wer du bist, was du machst und warum du in die Wohnung einziehen möchtest.


Wohnungsbesichtigung: Das musst du deinem Vermieter nicht sagen

Wenn du eine Wohnung wirklich haben möchtest, bist du vielleicht bereit, einige Kompromisse einzugehen. Doch es gibt Dinge, die sind und bleiben privat. Da musst du dich für keinen Vermieter der Welt verbiegen. Ihn geht es zum Beispiel nichts an, ob du rauchst oder nicht. Es ist natürlich auch in Ordnung, ab und zu Gäste einzuladen oder deinen Geburtstag zu feiern, sofern das die anderen Mieter nicht massiv beeinträchtigt.

Deine Meerschweinchen, Kaninchen oder anderen kleinen Haustiere musst du deinem zukünftigen Vermieter ebenfalls nicht auf die Nase binden. Anders sieht es bei Hunden, Katzen und exotischen Tieren wie Giftschlangen aus. Der Vermieter hat ein Recht über die Haltung dieser Tiere informiert zu werden und darf dich deshalb auch nicht in die engere Auswahl nehmen.

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