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Zulässige Mieterhöhungen bei der Staffelmiete

Bei Staffelmietvereinbarungen (§ 557a BGB) erhöht sich die Miete innerhalb eines bestimmten Zeitraumes in betragsmäßig festgelegten Stufen auf einen bestimmten Betrag. Die Obergrenzen der ortsüblichen Vergleichsmiete und Kappungsgrenze (§ 558 BGB) müssen bei einer wirksamen Staffelmietvereinbarung nicht eingehalten werden.


Die Staffelmietvereinbarung ist aber nur dann wirksam, wenn die Voraussetzungen des § 557a BGB beachtet werden. So muss:

  • Zwischen zwei Mietstufen ein Mindestabstand von einem Jahr liegen.
  • Zudem muss die jeweilige Miete oder die Erhöhungen in Euro-Beträgen und nicht in Prozenten angegeben sein. Hier reicht es aus, wenn nur die monatliche Anfangsmiete der Staffelzeiträume oder die jährlichen Erhöhungsbeträge angegeben werden.


Werden diese Voraussetzungen nicht eingehalten, ist die Staffelmietvereinbarung nicht wirksam – es gilt dann die bisher vereinbarte Miete bzw. die erste Stufe der (ansonsten nichtigen) Staffelmietvereinbarung.

Hinweis: Für ab 1. Juni 2015 abgeschlossene Staffelmietvereinbarungen gelten im Zeitraum bis zum 31. Mai 2020 für jede Mietstaffel die Regelungen der Mietpreisbremse (§ 557a Abs. 4 BGB).