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Was tun, wenn die Heizung nicht mehr funktioniert Mietminderung bei Heizungsausfall

Als Vermieter hat man von Rechtswegen her bestimmte Pflichten, die es gilt einzuhalten. So muss dem Mieter zum im Mietvertrag festgelegten Termin, der Schlüssel ausgehändigt und die Wohnung zur Verfügung gestellt werden. Von diesem Zeitpunkt an hat der Mieter das Hausrecht in der Wohnung. Auch die Instandhaltung und Reparatur von bestimmten Schäden gehören zu den Pflichten eines Vermieters.

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Heizen muss sichergestellt sein

Während der Heizperiode vom 1. Oktober bis zum 30. April des Folgejahres muss der Vermieter die Funktion der Heizung sicherstellen. Die Wohnung muss auf 20 Grad beheizt werden können. Fällt im Winter die Heizung aus, können Mieter unter Umständen die Miete mindern.

Funktioniert die Heizung nicht mehr, müssen die Mängel aber zuerst dem Vermieter mitgeteilt werden. Mieter müssen den Vermieter dabei auffordern, die Mängel zu beseitigen. Je nachdem, wie stark die Beeinträchtigung durch den Heizungsausfall ist, können Betroffene dann die Miete mindern. Hier muss der Vermieter der Mietminderung auch nicht zustimmen – egal ob er den Heizungsausfall zu verschulden hat oder nicht.

Eine Frage, die Gerichte beschäftigt ist, in welcher Höhe eine Mietminderung möglich ist. Die Minderung berechnet sich nach der Schwere und anhand der Tage der Beeinträchtigung. Wenn es draußen friert und nicht geheizt werden kann, ist es durchaus möglich, die Miete komplett zu mindern.