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Hauskauf und Miete: Keine Provision, wenn Vermieter und Makler identisch sind

Die Rechtsprechung verlangt, dass Makler und Verkäufer beziehungsweise Vermieter unterschiedliche Personen sind – der Hauptvertrag muss mit einem „Dritten“ zustande kommen. Bei Wohnraum ist das relativ klar im Wohnungsvermittlungsgesetz geregelt. Ist der Makler selbst Eigentümer, Mieter, Vermieter oder Verwalter der Wohnung, oder rechtlich an entsprechenden Wohnungsgesellschaften beteiligt, darf keine Provision verlangt werden.

Für Kaufverträge fehlt solch eine eindeutige Vorschrift – hier kommt es auf den Einzelfall an.



Fälle der Rechtsprechung

Die Rechtsprechung hat bereits entschieden, dass keine Provision anfällt, wenn der Makler zugleich Geschäftsführer oder persönlich haftender Gesellschafter der Makler- sowie der Wohnungsbaufirma ist. Auch wenn Maklerfirma und Verkäufer einen gemeinsamen Hauptgesellschafter besitzen oder der Makler zugleich der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist und der Veräußerung zustimmen muss, geht der Makler leer aus.

Der Provisionsanspruch entsteht auch dann nicht, wenn das Geschäft etwa mit dem Ehegatten des Maklers zustande gekommen ist. Dies gilt aber nur, wenn die Ehe dem Mieter oder Käufer nicht bekannt war,

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