Score 2.8
von 7

Vermieter-Bewertung der Schubertstraße 6, 53721 Siegburg

Haus allgemein

Zustand des Hauses
Allgemeine Sauberkeit
Atmosphäre / Einrichtung
Familienfreundlichkeit
Behindertengerecht

Service der Hausverwaltung

Freundlichkeit
Kompetenz (Reklamation)
Rasche Mängelbeseitigung
Preis-/ Leistungsverhältnis

Lage & Umgebung

Einkaufs­möglichkeiten
Verkehrsanbindung
Restaurants & Bars
Freizeitmöglichkeiten
Geringe Lärmbelästigung

Entfernungen und Infrastruktur (Zu Fuß)

Einkaufs­möglichkeiten
nicht vorhanden
Internet­verbindung
Keine Angabe
Geldinstitute
nicht vorhanden
Medizinische Versorgung
nicht vorhanden
Kino & Theater
nicht vorhanden
Restaurants & Bars
nicht vorhanden
Flughafen
nicht vorhanden
Parkmöglich­keiten
nicht vorhanden
Bahnanbindung
nicht vorhanden
Busanbindung
nicht vorhanden
Spielplätze
nicht vorhanden
Stadtzentrum
nicht vorhanden

Bewertungen unserer MeineBleibe-Community im Detail

Beschreibung Vermieter/Hausverwaltung

Hallo zusammen,

wir möchten mit diesem Bericht über das Verhalten der Hausverwaltung Brings gegenüber den Mietern schildern und so manchen davor zu warnen, mit dieser Firma ein Mietverhältnis einzugehen. Auch allgemeinen Mietinteressenten wird sehr empfohlen, diesen Bericht zu lesen. Dieser mag umfangreich vorkommen, doch das Lesen bildet, und schon im Endeffekt Nerven und Finanzen.

Obwohl wir schon seit fast einem Jahr den Mietvertrag gekündigt hatten, möchten wir trotzdem eine Mitteilung geben, wie bei der Hausverwaltung Brings mit den Mietern umgegangen wird bzw. mit welchen Methoden sich diese „Firma“ bereichert. Von diesem Bericht erwarten wir keinerlei finanzielle Vorteile, obwohl uns nach wie vor finanzielle Ansprüche zustehen, vielmehr soll es eine Mahnung vor allem an unerfahrene Mieter sein, damit ihnen nicht das Gleiche widerfährt wie uns.

Nun der Reihe nach. Die Wohnung kann man nur mit einem WBS erhalten, das heißt der Staat arbeitet mit Hausverwaltung Brings zusammen. Nach welchen Kriterien die Behörden sich einen Kooperationspartner bei solchen Angelegenheiten aussuchen ist leider nicht bekannt und lässt Fragen offen.

Zu dem Zeitpunkt der Wohnungssuche waren wir ein junges Paar jeweils in der Ausbildung, also ohne wirkliche Ahnung von Mietverhältnissen, dafür aber mit Anspruch auf WBS. Diesen haben wir dann erhalten, Dokumente eingereicht und die Wohnung bekommen. Wir mussten den Mietvertrag ohne jegliche Änderung unsererseits unterschreiben, obwohl dieser mit zum Teil dubiosen Bedingungen ausgestattet war. Offenbar wollte Brings schon zu dem Zeitpunkt jegliche Rechte des Mieters eliminieren. Wir haben den Vertrag unterschrieben in der Hoffnung, dass bei ungeahnten Streitigkeiten immer eine Lösung infolge eines Gespräches miteinander gefunden werden kann.

Die ersten bösen Vorahnungen waren die Jahresabrechnungen. Nachdem wir im ersten Jahr eine Rückzahlung erhielten, mussten wir seitdem immer nachzahlen, obwohl die Verbräuche konstant oder sogar rückläufig waren. Zu dem Zeitpunkt waren wir beide bereits berufstätig und haben abends berufsbegleitend studiert, dementsprechend niedrig fielen die Verbräuche aus, da wir kaum zu Hause waren.

Selbstverständlich konnten wir das nicht hinnehmen und haben jeweils einen Widerspruch angelegt. Allerdings ist die Firma Brings sehr erfahren im dem, wie man die Preiserhöhungen „logisch“ begründet. So stiegen natürlich die Energiekosten im zweistelligen %-Bereich, was nicht wirklich dem aktuellen Weltmarkttrend entsprach. Auf Nachfragen diesbezüglich reagierte Firma Brings gar nicht. Naja, Hausverwaltung Brings ist eine Welt für sich mit eigenen Gesetzen.

Nun wurden wir Hauseigentümer und es kam der Tag, an dem wir mit der Firma Brings endlich Schluss machen konnten, in dem wir den Mietvertrag gekündigt haben. Hier hat der Spaß angefangen, und das wahre Gesicht der Hausverwaltung kam zum Vorschein.

Das Dümmste was wir gemacht haben war die Überweisung der Provision iHv 3 Monatskaltmieten, das entsprach in etwa 1.100 Euro. An dieser Stelle ganz fett: BITTE MACHT DAS NICHT! Das Geld können Sie zumindest bei der Hausverwaltung Brings auch gleich verbrennen. Es gibt heutzutage Möglichkeiten, die Vorausleistung direkt an den Mieter umzugehen, informiert euch und macht nicht den gleichen Fehler wie wir.

Es kam der Tag, an dem die Wohnung übergeben werden musste. Ein außenstehender Dritter kam im Auftrag der Hausverwaltung Brings und hat die Wohnung abgenommen. Mitarbeiter von Hausverwaltung Brings hatten keine Zeit. Hierbei ist dem Mann aufgefallen, dass die Zimmer bunt gestrichen waren. Im Vorfeld haben wir uns schon mit dem Nachmieter darauf geeinigt, dass er die Wohnung in dem Zustand übernimmt und haben für die eventuelle Ausbesserungen die Farben in der Wohnung gelassen. Das wollte die Hausverwaltung Brings aber so nicht hinnehmen, weil im Vertrag stand, dass die Wände bei der Übergabe in weiß gehalten werden müssen. Diese Klausel ist nicht mehr anwendbar, denn gemäß aktueller Rechtssprechung müsse die Wohnung nicht neu gestrichen werden, wenn eine Weitervermietung nicht erschwert wird. Da der Nachmieter bereits fest stand und den Anstrich akzeptiert hat, konnte von einer Erschwernis der Weitervermietung keine Rede sein.

Da sah die Hausverwaltung Brings eine schöne Möglichkeit, etwas dazu zu verdienen. Es wurde ein schöner Kostenvoranschlag erstellt in Höhe von fast 600 Euro für die Ausbesserungsarbeiten was die Zimmerfarben angeht! Dieser Kostenvoranschlag kam zusammen mit der Schlussabrechnung und der volle Betrag wurde wie Ihr bestimmt schon vermutet von unserer Provision abgezogen!

Dazu Paar Feststellungen:

1. Ein Kostenvoranschlag stellt nur eine Leistungserklärung dar ohne irgendeine Verpflichtung. Das ist nichts anderes als ein Angebot. Man kann es annehmen oder auch nicht. Das ist keineswegs der Beweis für eine erbrachte Leistung, also keine Rechnung.
2. Der Kostenvoranschlag kam wie gesagt mit der Schlussabrechnung, deshalb wurde uns als Mietern keine Möglichkeit eingeräumt, einen Gegenvorschlag zu unterbreiten, obwohl das in Deutschland jedem Mieter zusteht.
3. Somit waren wir 600€ ärmer und die Hausverwaltung 600€ reicher, ohne dafür irgendwas gemacht zu haben, toll oder?

In der gleichen Manier ging es auch mit anderen „Mängeln“ weiter, so dass die Hausverwaltung Brings uns im Endeffekt von 1100€ rund 100€ überwiesen hat.

Sicherlich muss man immer zwei Seiten der Medaille betrachten, um eine objektive Meinung zum Sachverhalt bilden zu können. Dazu können wir sagen, dass während der gesamten Mietdauer wir vorbildliche Mieter waren, durch keinerlei negative Geschehnisse aufgefallen sind und immer die Miete überwiesen haben. Das können die Mitbewohner ausnahmslos bestätigen. Offenbar ist es der Trieb nach Profit seitens Brings, wodurch die Menschlichkeit ausgeblendet wird.

Wir hoffen, dass wir mit diesem langen, aber hoffentlich informativen Bericht zum Einen die Menschen vor der Firma Brings warnen konnten und zum Anderen grundsätzlich alle Mietinteressenten hinter die Fassaden einer Wohnungsvermietung geführt haben. Lasst euch nichts vorschreiben, Ihr habt auch Rechte! Vor allem angesichts der Tatsache, dass Sie im Mietverhältnis der Zahlende sind sollte jeder Mietinteressent als Bestimmer und nicht als Hinnehmer auftreten.
Hilfreich?

Für Fairmieter: Stellungnahme abgeben

Sie sind Vermieter der Mietwohnung oder Kundenbetreuer der zuständigen Hausverlwaltung?

Wir empfehlen Ihnen auf Bewertungen zu reagieren, eine Stellungnahme zur betreffenden Bewertung abzugeben und Ihre Sicht zu schildern. Tragen Sie so zur Klärung des Sachverhalts bei. Die Stellungnahme wird dann entsprechend, für jedermann sichtbar, unter der Bewerung veröffentlicht.

Ein gut betreuter, zufriedener Mieter = eine glücklicher Vermieter.


Haus allgemein

Zustand des Hauses
Allgemeine Sauberkeit
Atmosphäre / Einrichtung
Familienfreundlichkeit
Behindertengerecht
Preis-/ Leistungsverhältnis

Service der Hausverwaltung

Freundlichkeit
Kompetenz (Reklamation)
Rasche Mängelbeseitigung

Lage & Umgebung

Einkaufs­möglichkeiten
Verkehrsanbindung
Restaurants & Bars
Freizeitmöglichkeiten
Geringe Lärmbelästigung

Diese Bewertungen sind subjektive Meinungen von MeineBleibe-Nutzern und nicht die von MeineBleibe.com.